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Waffen im Aikido

(Buki-Waza)

Im Takemusu-Aikido ist der Umgang mit dem Schwert (Bokken) und dem Langstock (Jo) Teil des Unterrichts und des Prüfungsprogramms. Es liegt darin begründet, daß sich Aiki-Ken, Aiki-Jo und Tai-Jutsu ergänzen. Dieses wird Ri-ai genannt. Die Waffentechniken fördern und verstärken das Lernen besonders im Bereich der Atmung, der Haltung und der Hüftarbeit.

Basierend auf den Waffenübungen von O-SENSEI hat SAITO-Sensei die verschiedenen und wiederkehrenden Elemente zusammengefaßt und ein Lehrsystem geschaffen. Dieses besteht aus:

  • Einzelübungen (Suburis, 31-Jo-Kata),
  • Awaseübungen
  • Kampfübungen (Kumi-tachi, Kumi-Jo, Ken-tai-Jo).

Systematisch unterrichtet wurden diese Techniken nur in Iwama. Im Hombu-Dojo in Tokyo war ihr Gebrauch sogar untersagt. 

Grundlage der Schwerttechniken ist das Kashima-Shinto-ryu, welches regelmäßig im Kobukan-Dojo unterrichtet wurde. Kisshomaru UESHIBA und andere Schüler nahmen an diesem Unterricht teil, O-SENSEI selbst beobachtete nur. Auf der Grundlage dieser Beobachtungen und dem Shinkage-ryu von Sokaku TAKEDA entwickelte er in Iwama seine Schwerttechniken. Diese sind aber nicht mit den Techniken des Kendo oder Iaido zu verwechseln, da ihnen der direkte Bezug zum Tai-Jutsu fehlt.

Die Entwicklung des Aiki - Jo basiert auf O-SENSEI´s Kenntnissen in der Führung des Speers (yari), dem juken (bajonett) und der naginata (Kurzlanze).

SAITO-Sensei war in der Phase der Entwicklung der Waffentechniken, welche sich etwa über einen Zeitraumvon ca. 15 Jahren erstreckte, der Trainingspartner von O-Sensei . Er allein wurde von O-SENSEI ermächtigt, die Waffentechniken des Aikido zu unterrichten.

Die Wurzeln des Aikido liegen im Stock- und Schwertkampf und in der alten Kampfkunst des Daito-ryu-Ju-Jutsu. Im Gegensatz zu anderen Kriegskünsten dient Aikido aber ausschließlich der Verteidigung , wobei der Gegner durch Hebel und Würfe kontrolliert werden soll.

Aikidotraining findet größtenteils ohne Waffen/Übungswaffen statt, doch die drei Waffen Bokken, und Tantō, üblicherweise hölzerne Trainingswaffen, spielen dennoch eine wichtige Rolle. Sie werden verwendet, da viele Bewegungen und Techniken im Aikidō von Waffentechniken wie z. B. Schwert- oder Stocktechniken abgeleitet sind und dadurch die waffenlosen Bewegungsabläufe selbst besser verstanden und verinnerlicht werden können. Die Bedeutung des Waffentrainings variiert von Stilrichtung zu Stilrichtung.

 

 

 

 

Waffen und Waffentechniken



Im Aikido werden hauptsächlich drei hölzerne Nachbildungen alter japanischer Waffen als Uebungsinstrumente verwendet. Für Neueinsteiger ist in der Anfangsphase die Anschaffung eigener Instrumente noch nicht zwingend notwendig, später jedoch unerlässlich, da sie zur vollständigen persönlichen Ausrüstung jedes ernsthaft trainierenden Aikidoka gehören.

 

 
 
 

Bôkken


Bôken, Bôkken oder Bokken, ein aus schwerem Holz nachgebildetes Samurai-Schwert. Es wird im Aikido als Lerninstrument zu Uebungszwecken verwendet um die Bewegungsabläufe der Techniken präziser einzustudieren. Das Bokken war zu früheren Zeiten durchaus als eine tödliche Waffe im Gebrauch.

  

      

 

 

 

 


Jo oder Jô, ein 1,27 m (50 Zoll) langer und etwa 2,2 cm dicker Stock, welcher aus dem wesentlich längeren Bô abgeleitet wurde.  Das Jo wird im Aikido als Lerninstrument zu Uebungszwecken eingesetzt. Es existieren von verschiedenen Aikido-Meistern vorgegebene Katas, Uebrungssequenzen, mit welchen der Aikidoka seine technischen Fertigkeiten im Umgang mit dem Jo, und damit auch in den waffenlosen Aikido-Techniken, verbessern kann.

      

 

 

 

 

Tanto


Tantô, oder Tanto, ein weniger als 30 cm langer Dolch oder Messer mit leicht gebogener Klinge. Es wurde von den Samurai im Gürtel getragen. Im Aikido wird meist eine Nachbildung aus Holz oder Gummi verwendet und dient zum Einstudieren von Abwehrtechniken gegen Messer.

 

      

 

 

 

Warum althergebrachte Waffen?


Es ist überliefert, dass vor über 700 Jahren in Japan nördlich des Berges Fuji eine Schule des ‘Bujutusu’, der alten Kampfkünste, existierte. Diese Schule war spezialisiert auf die Technik des sog. Aiki-Jutsu. 

Die Techniken dieser Schule waren vom Ken-Jutsu, vom Schwertkampf mit dem Katana, abgeleitet worden und hatte sich nach und nach soweit entwickelt, dass sie sämtlichen damals bekannten Ju-Jutsu-Techniken überlegen waren  (Harrison, 79)
Der Begriff ‘aiki’ bezeichnet ein Prinzip, den ganzen Körper als Instrument zur Ausführung der Techniken einzusetzen (Ratti + Westbrook, 1973/95; vergl. auch Daito Ryu Aiki-Jutsu).

Die heute weiterhin verwendeten Waffen, insbes. Jo und Bokken, können als Schlag- oder Stichwaffe eingesetzt werden. Sie dienen im Aikido dem Studium der Techniken als Lerninstrumente; etwa vergleichbar einem Lineal beim Erlernen des Schreibens.

Im Unterricht werden die Rollen des Angreifers (Uke) und Verteidigers (Tori) gewechselt. Beide Trainingspartner können sich somit eingehend mit der Bedeutung und Wichtigkeit eines korrekt und mit entsprechender Wucht ausgeführten Angriffs, sowie mit der korrekten, präzisen und damit wirkungsvollen Anwendung der Aikido-Techniken

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